Tipps für die Buchhaltung als freier Fotograf

Wer sich als Fotograf selbständig gemacht hat, steht natürlich vor den gleichen Hürden und Herausforderungen wie Unternehmer in jeder anderen Branche. Dabei geht es nicht nur um die Generierung von neuen Kunden und Aufträgen.

Auch die alltäglichen Aufgaben sind wichtig, damit das Geschäft effizient und erfolgreich bleibt. Eine der wichtigsten Aufgaben ist dabei mit der Buchhaltung verbunden. Obwohl sie für die meisten Selbständigen die wohl unangenehmste Aufgabe ist – immerhin produziert sie keinerlei Einnahmen – kann sie doch mit ein wenig Hilfe schnell und sorgfältig erledigt werden.

Warum ist die Buchhaltung so wichtig für Unternehmer?

Bei der Buchhaltung geht es nicht etwa darum, dass das Finanzamt mit seinen Vorschriften zufriedengestellt wird und pünktlich seine Steuerzahlungen erhält. Eigentlich ist die Buchhaltung das Herz im Hintergrund eines jeden Unternehmens. Sie sorgt dafür, dass ein Selbständiger die Kontrolle über seine Einnahmen und Ausgaben behält und immer genau sehen kann, wie einträglich sein Geschäft derzeit ist.

Zudem der Aufwand hinter einer gut geführten Buchhaltung gerade von Einsteigern überschätzt wird. Sind erst einmal die richtigen Prozesse und Werkzeuge gefunden, kann man wenige Minuten in der Woche investieren und sich auf die eigentliche Arbeit als Fotograf konzentrieren.

Die Grundlagen für eine effiziente Buchführung

Erst einmal muss man sich als Selbständiger entscheiden, ob man sich für einen externen Dienstleister entscheidet oder ob man die Buchhaltung selbst übernehmen möchte. Gerade in der Anfangszeit eines eigenen Unternehmens kann es Sinn ergeben, sich alleine darum zu kümmern. Das spart nicht nur Geld, sondern hilft auch bei der Einarbeitung in die Materie, was später wichtig sein kann. Allerdings empfiehlt es sich von Beginn an einen Steuerberater zu konsultieren.

Diese helfen nicht nur bei dem Aufbau der eigenen Buchhaltung, sondern geben auch nützliche Tipps, die meist bares Geld bedeuten und spätere Komplikationen mit dem Finanzamt vermeiden können.

Die Grundlagen für eine gute Buchführung sind ein eigenes Geschäftskonto und ein gutes Programm für die Buchführung. Auf keinen Fall sollten Einnahmen aus dem eigenen Geschäft einfach mit auf das private Konto eingezahlt werden. Nicht nur das Finanzamt sieht das überhaupt nicht gerne – es würde langfristig für ein Chaos in den eigenen Unterlagen und in den Finanzen sorgen.

Auch das Programm für die Buchhaltung ist in der heutigen Zeit nicht mehr schwer zu erhalten. Nach einer kurzen Abstimmung mit dem Steuerberater stehen nicht nur Programme für die Installation auf dem Rechner zur Verfügung. Inzwischen gibt es viele Anbieter entsprechender Programme im Internet. So lässt sich die Buchhaltung von jedem Gerät und von jedem Ort aus erledigen – zu monatlich sehr geringen Preisen. Genaueres über Online Buchhaltung für Einzelunternehmer könnt ihr hier nachlesen.

Die regelmäßige Arbeit in der Buchhaltung

Natürlich möchte man sich eigentlich auf die Suche nach Kunden und das Erledigen der Fotoaufträge konzentrieren. Trotzdem sollte man sich selbst einen Gefallen tun und sich einen regelmäßigen Termin für die Arbeit an der Buchhaltung setzen. Einmal im Monat oder wenigstens einmal im Quartal sollten die entsprechenden Belege sortiert und die Buchungen auf den Konten vorgenommen werden.

Wer sich an einen regelmäßigen Rhythmus bei der Arbeit in der Buchführung hält, macht es nicht nur dem Steuerberater einfacher, sondern sorgt auch dafür, dass nicht plötzlich die Buchhaltung eines gesamten Jahres bearbeitet werden muss. Mit ein wenig Disziplin und geringem Einsatz von Budget ist es also durchaus möglich, die ungeliebte Aktivität in der Buchführung zu einer einfachen Sache zu machen.

Ich empfehle auch diesen Artikel auf heise über Anfängerfehler zur Buchhaltung.

Herausgegeben am 21. März 2017, 14:50 Uhr Kommentare (0)
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